… wo Musizieren zur Freude wird …

Pop- Jazzgesang

POP- JAZZGESANG
Anna Lindenberger

 

Zielgruppe

  • Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene
  • Anfänger und Fortgeschrittene

 

INHALTE

Haltung
  • Haltungsaufbau
  • Körperspannung (Eutonus)
  • Förderung eines Körperbewusstseins
  • Entspannungs- und Lockerungsübungen
  • Aufspüren und Korrigieren von Haltungsfehlern
Atmung
  • Wo kann man überall hin atmen?
    Brust-/ Zwerchfell-/ Flanken-/ Rückenatmung entdecken
  • Erlangen der Vollatmung
  • Zwerchfell als Stütze erfahren und trainieren
Phonation
  • Öffnen der Tonverstärkenden Resonanzräume
    (Hals-, Nasen-, Mund- und Rachenraum)
  • „Stimmsitz“
  • Arbeit am Stimmbandschluss (gegen zu luftiges Singen)
  • Vokalausgleich
  • Treffsicherheit der Töne
  • Erweiterung des Stimmumfangs
  • Registerausgleich: Erlangen eines bruchlosen Übergangs in die anderen Stimmlagen
  • flexible Artikulation: Beweglichkeit von Kiefer, Zunge und Nackenmuskulatur
  • Erarbeiten einer vollen und tragfähigen Stimme
  • leises und lautes Singen: richtiges Dosieren des Atemflusses
Außerdem
  • Erarbeiten einer individuellen Interpretation
  • Kennenlernen unterschiedlicher musikalischer Stile aus dem Bereich des Pop/Jazz
  • Vermittlung von Improvisation
  • theoretisches Verständnis über die Funktionsweise der Stimme und des Körpers als Instrument
  • Mikrophonsingen
  • Übetechniken
  • Pflege und Gesundhaltung der Stimme
  • Literaturempfehlungen zum Thema „Stimme“ zur persönlichen Weiterbildung

 

Arbeitsweise

Ich arbeite mit

  • emotionalen Äußerungen (Jubeln, Lachen…)
  • der Vorstellungskraft
  • dem bewussten Einsatz des Körpers
  • Selbstwahrnehmung und Reflexion beim Atmen und Singen

Emotionale Äußerungen wie jubeln, lachen, schluchzen, seufzen etc. kennt jeder aus alltäglichen Lebenssituationen. Sie eignen sich besonders gut als Basis für gewisse stimmbildende Prozesse, weil sie jedem bekannt und somit auch zugängig sind. Wenn wir also z.B. jubeln, verwenden wir eine kräftige hohe Stimme, die intuitiv meist richtig generiert wird, ohne zuvor mühevoll durch Übungen erarbeitet werden zu müssen – so muss sie nur mehr verfeinert und zu den anderen Registern in Beziehung gesetzt werden.

Das Zurückgreifen auf emotionale Äußerungen bedingt eine Vorstellungskraft, also das Erdenken eines bestimmten Gefühls, oder einer speziellen Situation. Ich verwende die Kraft der Vorstellung dazu, um für das Singen wesentliche physiologische „Einstellungen“, oder Voraussetzungen beim Schüler zu erzielen.

Der Ton wird zwar im Kehlkopf erzeugt und durch die sogenannten Resonanzräume verstärkt, aber die Haltung und der Grad der Körperspannung bestimmen unter anderem die Intensität und Tragfähigkeit der Stimme. Ohne den bewussten Körpereinsatz kann man also keinen „klingenden“ Ton erzeugen.
Bei der Auswahl meiner Körperübungen greife ich großteils auf die ganzheitliche Lehre Maria Höller Zangenfeinds („Atem-Tonus-Ton“) zurück, die in ihren Übungen physiologische, psychologische und stimmbildende Aspekte miteinander verbindet. Durch den gezielten Einsatz bestimmter Bewegungen, die mit Tönen verbunden werden, wird eine entspannte, individuelle und volle Stimmgebung erreicht.

Von großer Wichtigkeit sind Selbstwahrnehmung und Reflexion beim Atmen, Singen und dem Ausführen der Übungen, denn nur wer sich der inneren Prozesse beim Atmen und Singen bewusst ist, kann auf sie reagieren und an ihnen arbeiten. Das heißt, eine empfundene Enge im Brustkorb kann behoben werden, wenn man sich bewusst macht, dass sie beispielsweise Ergebnis eingefallener Schultern ist.
Selbstwahrnehmung und Reflexion stellen also die grundlegende Voraussetzung zum selbständigen Arbeiten mit der Stimme dar.

 

Über mich

Aktualisiert am 5. September 2012